Denkfehler des Glühlampenverbots

In so ziemlich allen Medien ist es heute zu lesen: die 75 Watt Glühbirne hat ausgedient. Laut EU-Verordnung darf sie ab heute nicht mehr in den Handel gebracht werden. Restbestände können zwar noch abverkauft, aber eben keinen mehr nachgeliefert werden. Nächstes Jahr sollen dann die 60-Watt-Versionen folgen.

Ersetzt werden die Standard-Glühbirnen ja gemeinhin durch sogenannte Energiesparlampen. Das Ziel der ganzen Aktion soll also offensichtlich sein, Energie einzusparen, mit der die bisherigen Glühlampen wahrlich nicht sehr effizient umgehen. Ob deren Verbot allerdings zu den erhofften Einsparungen führen wird, wage ich mal ganz stark zu bezweifeln. Gründe dafür gibt es mehrere.

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Weiter im Text

Hoppala, die kleine geplante Frühjahrspause hier im Blog ist irgendwie ganz von selbst zu ‘nem ausgewachsenen Sommerloch geworden. Na ja, muss auch mal sein sowas. Anyway…ich hab wieder Lust n bisschen zu schreiben und offensichtlich wird der Stoff nie knapp werden.

So lese ich gerade bei SpOn, dass in Deutschland demnächst die Führerscheine wohl ein Verfallsdatum besitzen, also in regelmäßigen Abständen, wie andere Ausweise auch, erneuert werden sollen. Allerdings sind wir hier ja im Land der autogeilen Teutonen, also hat natürlich mal wieder kein Politiker den Arsch in der Hose, den wirklich sinnvollen Teil einer solchen Verordnung durchzusetzen, der diese Erneuerung zumindest ab einem gewissen Alter mit einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit verbindet.

Genau das wäre aber mal nötig. Und dass es funktioniert machen andere Länder vor. Ich meine, es muss ja nicht gleich eine neue Führerscheinprüfung sein, aber eine ärztliche Untersuchung der allgemeinen Fahrtauglichkeit für Menschen ab einem gewissen Alter ist mehr als überfällig, denn schert sich niemand darum, dass teilweise Leute mit 20% Sehkraft durch die Gegend jockeln.

Aber wir sind ja hier in Dland, also wird nur schnell die Minimalvariante gewählt und dann schnell weiter im Text…

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Winter adé

ES SCHNEIT! Schon wieder! Der Winter scheint dieses Jahr in Deutschland kein Ende nehmen zu wollen.  Wenn der Frühling also nicht zu mir kommt, fahr ich zu ihm.

Damit verabschiede ich mich für die Zeit bis Ostern in Richtung Mittelmeer. *freufreufreu*

Ach ja, während ich nicht da bin, geht ihr mal bitte alle schön zum Kaffekränzchen mit Frau O. Wenn ich wieder da bin, will ich wissen, wie es in den nächsten Jahren mit dieser Stadt weiter bergab geht…

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Ein Zettel in Orange

Gestern sah ich an der Pinnwand auf Arbeit einen orangenen Zettel. Irgendwie muss der wohl schon länger da hängen – wohl so etwa seit vergangenem Herbst. Ich habe ihn mir damals im Schnelldurchlauf durchgelesen und seit dem nicht ignoriert, sondern einfach nicht mehr wahrgenommen. Auf besagtem Aushang werden Tipps zur Vorsorge und zum Umgang mit der Schweinegrippe aka Neue Grippe gegeben.

Gestern kurz vor Feierabend nahm ich nun diesen Aushang erstmals seit Monaten bewusst wahr. Seit einiger Zeit ist es ja eher ruhig um das Thema Schweinegrippe geworden. Spontan drängte sich mir die Frage auf, was wohl aus ihr geworden ist.

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Dünne Luft für Dresden

Am vergangen Wochenende haben sich die Tarifparteien im öffentlichen Dienst auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Bis zum Sommer 2011 werden die Gehälter der Angestellten von Bund und Kommunen um 2,3% angehoben. Soweit so vernünftig, findet auch die Bundeskanzlerin.

Nicht so richtig mit Lohnsteigerungen kann mal wieder die FDP umgehen. Die Pressemitteilung von deren Dresdner Außenstelle lässt mein Abendbrot einen ungewohnten Freiheitsdrang entwickeln.

Mit diesem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst wird die finanzielle Luft für Dresden immer dünner. Die steigenden Personalkosten nehmen den Spielraum für wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Die Streichliste der Oberbürgermeisterin dürfte noch einmal länger werden und diese Einschnitte bekommen am Ende alle Dresdner zu spüren.

Richtig so! Immer feste druff auf die städtischen Angestellten! Ist ja auch ganz schön dreist seine Rechte als Arbeitnehmer einzufordern und sich hin und wieder auch was zu essen kaufen zu wollen. Die Tatsache, dass die Grunddiäten für sächsische Landtagsabgeordnete zum Januar diesen Jahres um 354 Euro auf 4.835 Euro gestiegen sind erscheint gegen 2,3% Lohnsteigerung bei Angestellten geradezu lächerlich.

Statt die Gehälter für ein paar Wenige im öffentlichen Dienst anzuheben, sollten vielmehr die Steuern für alle Berufstätigen gesenkt werden. Weniger Steuern und Abgaben für alle Berufstätigen sind gerechter und sorgen mehr als Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst für Wirtschaftswachstum, neue Arbeitsplätze und damit letztlich für sichere Steuereinnahmen.

Wer regiert hier bitte in Berlin mit? Wer stellt Vizekanzler und Wirtschaftsminister? Wer schwafelt seit Jahren von Steuersenkungen und drückt sie dann doch nur für die durch, die es sich spendentechnisch leisten können?

Durch die angespannte Finanzlage müssen in den kommenden Jahren klare Prioritäten gesetzt werden. Es verbieten sich finanzpolitische Experimente wie ein teurer Verwaltungsneubau für das Technische Rathaus in bester innenstädtischer Lage, wenn es preiswerte Alternativen gibt.

Von einem gewissen Lieblingsbauprojekt der FDP, das bereits momentan Mehrkosten von 20 bis 25 Millionen Euro verursacht und die Finanzlage der Stadt auf Sicht von Jahrzehnten schwer belasten wird, reden wir an dieser Stelle lieber nicht. Außerdem brauche beste innerstätische Lagen Hotels und Einkaufstempel statt Verwaltungsbauten.

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Angebot

Liebe Blogleser, liebe Googlebesucher, liebe Alle,

nachdem nun auch die sächsische CDU den lokalen Ministerpräsidenten für kleines Entgelt vermietet, möchte ich diese Idee aufgreifen. Um also die Unabhängigkeit dieses Blogs auch in Zukunft zu gewährleisten, mache ich Euch hiermit folgendes vierstufiges Angebot:

Stufe 1: nichts – 500 RSP

Stufe 2: kostenloseses Anschauen und Lesen dieses Blogs – 2.000 RSP

Stufe 3: Einbindung deines Banners auf einer Seite in diesem Blog in einem speziellen Container mit dem CSS-Attribut “visibility: hidden;” einmalig für maximal 0,5 Sekunden – 4.500 RSP

Stufe 3+: Einbindung deines Banners auf allen Seiten in diesem Blog in einem speziellen Container mit dem CSS-Attribut “visibility: hidden;” einmalig für maximal 0,5 Sekunden – 8.000 RSP

Stufe 4: *kann hier nicht verraten werden* – 10.000 RSP

Um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, ich würde mich auf so plumpe Art kaufen lassen, kosten die einzelnen Stufen natürlich kein Geld. Hinter jeder Stufe sind die Gegenwerte in Ruhestörungspunkten (RSP) angegeben. Um in den Genuss der Leistung einer bestimmten Stufe zu gelangen ist es also nur erforderlich mir die entsprechende Anzahl an Ruhestörungspunkten zukommen zu lassen.

Sollte dies nicht möglich sein, kann in Ausnahmefällen auch eine Spende in Euro entrichtet werden. Dabei entspricht jeder Ruhestörungspunkt dem Gegenwert von 0,01 Euro. Diese ist bitte so zu verschleiern, dass sie nicht öffentlich deklariert werden muss.

Interessenten setzen sich bitte direkt mit meinem Hamster in Verbindung. Dies gibt mir unschätzbare die Möglichkeit diesen bei Bedarf zu entlassen und meine Hände in Unschuld zu waschen.

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Herr Westerwelle, auf Wiedersehen!

Schon ne interessante Idee…was würde passieren, wenn sich mal alle Kabarettisten weigern würden einen Politiker zu thematisieren. Wahrscheinlich würde irgendjemand anfangen die Mittel für Kultur drastisch zu kürzen.

[via]

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Die Glaskugel war gestern

Na, gehört ihr auch zu den Leuten, die immer ihr Handy mit sich rumschleppen?  Wobei…von schleppen kann bei den aktuellen Minimodellen ja keine Rede mehr sein – beim meinem 7 Jahre alten Handyknochen schon. Is ja auch egal…

Forschern ist es jetzt jedenfalls gelungen anhand der Verbindungsdaten von Handynutzern deren Bewegungsprofil für die Zukunft mit bis zu 93% Wahrscheinlichkeit voraussagen. Die Zahl sollte man sich mal gut auf der Zunge zergehen lassen, heißt das doch, dass die Fehlerquote bei solchen Vorhersagen bei gerade mal7% liegt. Dabei soll es sogar recht unerheblich sein, ob man viel reist oder sich eher lokal bewegt.

Wenn wir so berechenbar sind, möchte ich gar nicht wissen, was Google und Co. so alles über uns sagen können, wenn sie auch noch den Inhalt unserer Mails, SMS, Chats und all den Kram auswerten.  *grusel*

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Buzz deaktivieren

Der wichtigste Link für Nutzer von Googlemail dürfte in diesen Tagen dieser sein:

buzz

Als Google Buzz startete wurde ich beim Einloggen in meinen Account gefragt, ob ich Buzz nutzen will oder nicht. Ich habe NEIN angeklickt und fand trotzdem das kleine bunte Icon direkt unter meinem Posteingang vor. Von etwaigen Sicherheits- und Privatsphäreproblemen wusste ich da noch nichts. Einfach die Tatsache, dass mir ungefragt ein Dienst aufgedrückt wird, den ich nicht möchte, löst bei mir sehr ablehnendes Verhalten aus.

Wenn ich einen Dienst wie Buzz nutzen möchte, dann tue ich das. Wenn nicht, dann nicht. Und so tief wie Google bei der Einführung von Buzz ins Klo gegriffen hat, wird es auch noch lange beim “nicht” bleiben.

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13. Februar reloaded

Nachdem nun einige Tage ins Land gegangen sind will ich auch noch kurz einige Dinge zum vergangen Samstag loswerden.

Zunächst möchte ich meine Medienkritik etwas abschwächen. Die ein oder andere Zeitung hat es unterdessen doch geschafft teils wirklich gute Artikel über die Ereignisse am 13. Februar zu veröffentlichen. Vielleicht muss man den Medien einfach nur etwas Zeit geben gewisse Sachen zu überschlafen.

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