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	<title>Ruhestoerung.net &#187; Panorama</title>
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		<title>Weiter im Text</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[Hoppala, die kleine geplante Fr&#252;hjahrspause hier im Blog ist irgendwie ganz von selbst zu ‘nem ausgewachsenen Sommerloch geworden. Na ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppala, die kleine geplante Fr&#252;hjahrspause hier im Blog ist irgendwie ganz von selbst zu ‘nem ausgewachsenen Sommerloch geworden. Na ja, muss auch mal sein sowas. Anyway…ich hab wieder Lust n bisschen zu schreiben und offensichtlich wird der Stoff nie knapp werden.</p>
<p>So lese ich gerade bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713825,00.html" target="_blank" class="liexternal">SpOn</a>, dass in Deutschland demn&#228;chst die F&#252;hrerscheine wohl ein Verfallsdatum besitzen, also in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden, wie andere Ausweise auch, erneuert werden sollen. Allerdings sind wir hier ja im Land der autogeilen Teutonen, also hat nat&#252;rlich mal wieder kein Politiker den Arsch in der Hose, den wirklich sinnvollen Teil einer solchen Verordnung durchzusetzen, der diese Erneuerung zumindest ab einem gewissen Alter mit einer &#220;berpr&#252;fung der Fahrtauglichkeit verbindet.</p>
<p>Genau das w&#228;re aber mal n&#246;tig. Und dass es funktioniert machen andere L&#228;nder vor. Ich meine, es muss ja nicht gleich eine neue F&#252;hrerscheinpr&#252;fung sein, aber eine &#228;rztliche Untersuchung der allgemeinen Fahrtauglichkeit f&#252;r Menschen ab einem gewissen Alter ist mehr als &#252;berf&#228;llig, denn schert sich niemand darum, dass teilweise Leute mit 20% Sehkraft durch die Gegend jockeln. </p>
<p>Aber wir sind ja hier in Dland, also wird nur schnell die Minimalvariante gew&#228;hlt und dann schnell weiter im Text…</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/weiter-im-text/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Ein Zettel in Orange</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeimpfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern sah ich an der Pinnwand auf Arbeit einen orangenen Zettel. Irgendwie muss der wohl schon l&#228;nger da h&#228;ngen – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern sah ich an der Pinnwand auf Arbeit einen orangenen Zettel. Irgendwie muss der wohl schon l&#228;nger da h&#228;ngen – wohl so etwa seit vergangenem Herbst. Ich habe ihn mir damals im Schnelldurchlauf durchgelesen und seit dem nicht ignoriert, sondern einfach nicht mehr wahrgenommen. Auf besagtem Aushang werden Tipps zur Vorsorge und zum Umgang mit der Schweinegrippe aka Neue Grippe gegeben.</p>
<p>Gestern kurz vor Feierabend nahm ich nun diesen Aushang erstmals seit Monaten bewusst wahr. Seit einiger Zeit ist es ja eher ruhig um das Thema Schweinegrippe geworden. Spontan dr&#228;ngte sich mir die Frage auf, was wohl aus ihr geworden ist.</p>
<p> <span id="more-747"></span>
<p>Man erinnere sich zur&#252;ck: Die Schweinegrippe war im vergangenen Jahr zeitweilig das bestimmende Thema in den Medien.&#160; Von extremer Ansteckungsgefahr und einer weltweiten Pandemie wurde gesprochen. Auch sollte der Erreger ungew&#246;hnlich aggressiv sein. Sicher sollten nur diejenigen sein, die sich mit einem im Schnellverfahren entwickelten und mit diversen Nebenwirkungen verbundenen Impfstoff immunisieren lie&#223;en. Deutschland bestellte gleich mal 50.000.000 (in Worten f&#252;nfzig Millionen) Dosen des passenden Impfstoffes von GlaxoSmithKline. Jede Dosis kostet 9 Euro.</p>
<p>Als man im Januar 2010 auch in den Ministerien der L&#228;nder feststellte, dass sich einerseits nur ein Bruchteil der Bev&#246;lkerung &#252;berhaupt impfen l&#228;sst und andererseits das angek&#252;ndigte Massensterben ausbleibt, handelte man einen Kompromiss mit GSK aus, der die Abnahme von 16 Millionen Dosen weniger beinhaltetet. Allerdings verursacht das verbleibende Volumen immer noch Kosten in H&#246;he von rund 283 Millionen, was noch keine Kosten f&#252;r den Verwaltungsaufwand beinhaltet.</p>
<p>Bis zum 23.02.2010 wurden dem <a href="http://influenza.rki.de/" target="_blank" class="liexternal">Robert Koch Institut</a> insgesamt 222.360 F&#228;lle von Schweinegrippe in Deutschland gemeldet. Die Zahl der Toten durch die Schweinegrippe lag bis zum gleichen Stichtag bei 239. Das entspricht 0,27% bzw. 0,00029% der Gesamtbev&#246;lkerung.</p>
<p>Ich kann mich noch gut an eine Diskussion &#252;ber das F&#252;r und Wider der Schweinegrippeimpfung erinnern, die ich irgendwann im vergangen Herbst mit einem Bekannten f&#252;hrte. Selbiger hatte sich von seinem Arzt &#252;berzeugen lassen, dass eine Impfung dringend notwendig sei und f&#252;hlte sich nun in geradezu missionarischem Eifer dazu verpflichtet sein Umfeld davon in Kenntnis zu setzen. Sein Hauptargument lautete dabei in etwa: “Mein Arzt hat gesagt, wenn im Januar die zweite Grippewelle kommt, wird die viel schlimmer als die erste. Dann werden sich alle wundern, die sich nicht haben impfen lassen.”</p>
<p>Ja wo war sie denn die zweite Grippewelle? Schaut man sich den <a href="http://influenza.rki.de/Wochenberichte/2009_2010/2010-07.pdf" target="_blank" class="lipdf">Praxisindex f&#252;r akute Atemwegserkrankungen des Robert Koch Instituts</a> an, sieht man eine leichte Zunahme der Erkrankungen zum Beginn diesen Jahres. Diese ist aber saisonal bedingt, v&#246;llig normal und zeigt eine teils deutliche Abnahme im Vergleich zu den beiden Vorjahren. Die Medien hatten ja auch, statt Grippemeldungen zu bringen, alle H&#228;nde voll zu tun, &#252;ber die winterlichen Chaostage zu berichten.</p>
<p>Stattdessen trat Anfang des Jahres ein ganz anderes Problem auf. Die Pharmakonzerne hatten im Eifer des Grippeimpfstoffproduktionsgefechts ganz <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,676401,00.html" target="_blank" class="liexternal">vergessen wichtige andere Impfstoffe zu produzieren</a>. So waren im Januar insgesamt sieben wichtige Kinderimpfstoffe, unter anderem gegen Kinderl&#228;hmung, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B, Masern, Mumps, R&#246;teln und Windpocken nicht lieferbar.</p>
<p>Was bleibt ist das ungute Gef&#252;hl, dass das Auftreten der n&#228;chsten globale Seuche nur eine Frage der Zeit ist und die dann sowohl f&#252;r Bund, L&#228;nder als auch B&#252;rger auftretende Frage, was realistisch zu erwarten ist und was reine medial unterst&#252;tzte Panikmache wiederum nicht leicht zu beantworten sein wird. </p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/ein-zettel-in-orange/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">4 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Die Glaskugel war gestern</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 06:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Handynutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, geh&#246;rt ihr auch zu den Leuten, die immer ihr Handy mit sich rumschleppen?&#160; Wobei…von schleppen kann bei den aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, geh&#246;rt ihr auch zu den Leuten, die immer ihr Handy mit sich rumschleppen?&#160; Wobei…von schleppen kann bei den aktuellen Minimodellen ja keine Rede mehr sein – beim meinem 7 Jahre alten Handyknochen schon. Is ja auch egal…</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Berechenbare-Mobiltelefon-Kunden-936187.html" target="_blank" class="liexternal">Forschern ist es jetzt jedenfalls</a> gelungen anhand der Verbindungsdaten von Handynutzern deren Bewegungsprofil f&#252;r die Zukunft mit bis zu 93% Wahrscheinlichkeit voraussagen. Die Zahl sollte man sich mal gut auf der Zunge zergehen lassen, hei&#223;t das doch, dass die Fehlerquote bei solchen Vorhersagen bei gerade mal7% liegt. Dabei soll es sogar recht unerheblich sein, ob man viel reist oder sich eher lokal bewegt.</p>
<p>Wenn wir so berechenbar sind, m&#246;chte ich gar nicht wissen, was Google und Co. so alles &#252;ber uns sagen k&#246;nnen, wenn sie auch noch den Inhalt unserer Mails, SMS, Chats und all den Kram auswerten.&#160; *grusel*</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/die-glaskugel-war-gestern/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Der 13. Februar, die Medien und ich</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 05:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Leider musste ich am 13. Februar mal wieder arbeiten. Auch wenn ich ich mich gern an den verschiedenen Aktionen gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider musste ich am 13. Februar mal wieder arbeiten. Auch wenn ich ich mich gern an den verschiedenen Aktionen gegen den Naziaufmarsch beteiligt h&#228;tte, blieb mir so nur die Rolle des medialen Zuschauers im Internet. </p>
<p>Die Ereignisse dieses Tages habe ich also im Wesentlichen per Twitter verfolgt. Hin und wieder versuchte ich auch mein Gl&#252;ck &#252;ber die Onlineangebote der &quot;klassischen&quot; Medien, also Zeitungen (S&#228;chsische, DNN, Spiegel, Zeit, &#8230;) und Nachrichtensender (ntv, N24). Hier zeigten sich f&#252;r mich sehr eindr&#252;cklich die M&#246;glichkeiten von &quot;neuen&quot; Kommunikationskan&#228;len wie Twitter ebenso wie die Grenzen der etablierten Medien Grenzen.</p>
<p> <span id="more-734"></span>
<p>Ich war in der Vergangenheit kein gro&#223;er Fan von Twitter. Den Hype um den Zwitscherdienst kann ich bis heute nicht wirklich nachvollziehen und sehe auch heute noch keinen Grund mitzutwittern. Mag sein, dass einige Leute Twitter ben&#246;tigen, um mit ihrem &quot;sozialen&quot; Umfeld zu kommunizieren. F&#252;r mich ist Twitter einfach ein Dienst, der das Grundrauschen im Internet noch einmal deutlich erh&#246;ht und sonst nix. </p>
<p>Eine echte St&#228;rke hat Twitter jedoch dann, wenn es darum geht, Ereignisse in Echtzeit abzubilden. So kann man recht einfach per Handy twittern und das hat heute fast Jeder in der Tasche. Erstmals Beachtung fand diese F&#228;higkeit von Twitter, als die Notlandung eines Flugzeugs auf dem Hudson River in New York zun&#228;chst per Twitter gepostet und weiterverbreitet wurde &#8211; weit fr&#252;her als die Reaktionen der Nachrichtenagenturen und Medien. </p>
<p>Solche zuf&#228;lligen Ereignisse auf Twitter aufzust&#246;bern d&#252;rfte viel mit Zufall zu tun haben. Will man sich aber &#252;ber konkrete Ereignisse informieren, hilft die <a href="http://search.twitter.com" target="_blank" class="liexternal">Suchfunktion von Twitter </a>ungemein. Hier kann man entweder nach Begriffen suchen, die das Ereignis betreffen oder direkt nach Hashtags. Im Unterschied zu einer normalen Websuche werden die Ergebnisse laufend aktualisiert. So kann man einer Entwicklung von Ereignissen folgen. </p>
<p>Konkret habe ich am 13. Februar einfach nach &quot;Dresden&quot; gesucht. Die so gefundenen Tweets enthielten haupts&#228;chlich die Hashtags #Dresden und #13februar. Also habe ich beide in die Suche aufgenommen und fertig war der livestream. Im 10-Sekunden-Takt flatterten neue Meldungen &#252;ber die Ereignisse in der Neustadt ein. Anscheinend nutzten vor allem die Gegendemonstranten verst&#228;rkt Twitter, um sich zu koordinieren. Erfreulich waren dabei die vielen Aufrufe friedlich zu bleiben. Aber auch die Rechten nutzten bisweilen die von mir gelesenen Kan&#228;le, was die Berichte so umfassend wie m&#246;glich, wenn auch inhaltlich meist nicht wertvoller machte. </p>
<p>Nat&#252;rlich muss man bei dieser Art ungefilterter live Nachrichten auch vorsichtig sein. Die Ausschussquote ist gerade bei solchen Ereignissen sehr hoch, da jeder alles zu jedem Zeitpunkt schreiben kann. Auch die Retweets von ungepr&#252;ften Meldungen muss man einfach im Kopf ausfiltern. Tut man dies erh&#228;lt man aber ein sehr umfassendes Bild der Lage. Das ging am Samstag so weit, dass Freunde, mit denen ich im gelegentlichen Telefonkontakt stand, mich irgendwann anriefen, um sich von mir die neuesten Infos durchgeben zu lassen. </p>
<p>W&#228;hrend ich so also gut informiert das Treiben in der Neustadt mit verfolgen konnte, hatten die klassischen Medien dazu nichts beizutragen. Zun&#228;chst war das Ganze den meisten Medien maximal eine Randnotiz wert. Sp&#228;ter am Nachmittag fanden sich dann die ersten redaktionellen Berichte. Diese waren dann aber inhaltlich teils so haarstr&#228;ubend, dass sich das Mittagessen spontan wieder frische Luft verschaffen wollte. Der Grundtenor lautete dabei etwa so: </p>
<p>&quot;Eine Menschenkette von 10.000 Menschen unter F&#252;hrung der Dresdner Oberb&#252;rgermeisterin hat erfolgreich einen Naziaufmarsch in Dresden verhindert.&quot; </p>
<p>Ich m&#246;chte an dieser Stelle keine Diskussion &#252;ber das F&#252;r und Wider der Menschenkette lostreten, aber aufgehalten haben den Naziaufmarsch die &#252;berwiegend friedlichen Blockierer in der Dresdner Neustadt und <strong>NICHT</strong> die Menschenkette! Diese stand auf der <strong>ANDEREN</strong> Seite der Elbe und hatte mit den Nazis keinerlei direkten Kontakt. [aufregmodus wieder aus]</p>
<p>Auf den einschl&#228;gigen Nachrichtenfernsehsendern war das Thema, wenn &#252;berhaupt, maximal eine Randnotiz wert. Wozu wir mit Rundfunkgeb&#252;hren eine lokale Rundfunkanstalt wie den MDR bezahlen, wenn der statt einer Vor-Ort-Berichterstattung die &#252;bliche Rentnerbespa&#223;ung bringt, ist mir aber schleierhaft. </p>
<p>Einzig der freie Dresdner Radiosender <a href="http://coloradio.org" target="_blank" class="liexternal">coloRadio</a> hat die M&#246;glichkeiten neuer Technik auf tolle Art genutzt und zus&#228;tzlich zum Livestream aus verschiedenen Teilen der Stadt die wichtigsten Infos per Twitter verbreitet. Als der Streamingserver unter der Last der Anfragen zusammenzubrechen drohte, fand sich dann auch schnell Jemand &#252;ber Twitter, der einen Ausweichserver zur Verf&#252;gung stellte. So einfach kann das sein. </p>
<p>Dieser 13. Februar hat mir eine M&#246;glichkeit der Medienzukunft gezeigt. Aktuelle Ereignisse lese ich in Echtzeit, geschrieben von Beteiligten und Betroffenen auf Twitter, w&#228;hrend ich von den klassischen Medien gut recherchierte Hintergrundberichte und eine ausgewogenen Berichterstattung verlange. </p>
<p>Twitter hat meiner Meinung nach den Test bestanden, die restlichen Medien &#252;berwiegend nicht.</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/lokales/der-13-februar-die-medien-und-ich/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">1 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Schnelle Hilfe</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist es doch von Vorteil Mieter einer gro&#223;en, wenn auch unpers&#246;nlichen, Wohnunggesellschaft zu sein. Montag: festgestellt, dass der Toilettensp&#252;lkasten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es doch von Vorteil Mieter einer gro&#223;en, wenn auch unpers&#246;nlichen, Wohnunggesellschaft zu sein.</p>
<p><strong>Montag:</strong> festgestellt, dass der Toilettensp&#252;lkasten ausl&#228;uft und Anruf bei der technischen Hotline der Gagfah    <br /><strong>Dienstag:</strong> R&#252;ckruf des Hausmeisters zwecks Terminvereinbahrung    <br /><strong>Donnerstag:</strong> Hausmeister war da, Sp&#252;lkasten ist wieder dicht. Den tropfenden Wasserhahn im Bad konnte er leider nicht reparieren, daf&#252;r kommt in den n&#228;chsten Tagen der Klempner vorbei.</p>
<p>Sch&#246;n, wenn auch mal was gut funktioniert!</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/schnelle-hilfe/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Schicke Minianwendungen f&#252;r Windows 7</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Windows 7 bin ich ein Fan von Minianwendungen. Auch wenn ich nicht verstehen kann, warum man sich permanent Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Windows 7 bin ich ein Fan von Minianwendungen. Auch wenn ich nicht verstehen kann, warum man sich permanent Dinge wie CPU-Auslastung, Festplattenbelegung oder Netzwerkgeschwindigkeiten auf den Desktop holen muss, finde ich doch die Anzeige des aktuellen Wetters inklusive Vorhersage f&#252;r die n&#228;chsten Tage sehr praktisch. Klar kann ich von meinem Schreibtisch aus den Blick aus dem Fenster werfen, aber ob drau&#223;en nun –10 Grad oder 5 Grad sind, sehe ich nicht.</p>
<p> <span id="more-726"></span>
<p>Bisher kam f&#252;r diesen Zweck das recht h&#252;bsch gestaltete Wettergadget zum Einsatz, dass Windows 7 von Haus aus mitliefert. Die Vorhersage ist recht gut und auch das aktuelle Wetter wird recht zuverl&#228;ssig angezeigt, was keineswegs selbstverst&#228;ndlich ist. Einzig die Gr&#246;&#223;e des Gadgets hat mich immer gest&#246;rt, da es sich doch recht massiv vor mein Hintergrundbild geschoben hat.</p>
<p>Genau das Problem habe ich mit den sehr schicken <a href="http://gersma.deviantart.com/art/Chameleon-Glass-EN-149960723" target="_blank" class="liexternal">Gadgets von Gersma</a> nicht mehr. Die sind komplett im Win7 vertr&#228;glichen Glass Design gehalten, also &#252;berwiegend transparent. Dar&#252;ber hinaus ist vor allem das Wetter-Gadget sch&#246;n klein und klappt die Vorhersage nur aus, wenn man draufklickt. Sehr angetan bin ich aber vom Webradiogadget. Einfach in den Einstellungen die pers&#246;nlichen Lieblingsstreams angeben und schon kann man ohne sonstige Zusatzsoftware das Webradio der Wahl h&#246;ren. Das Paket enth&#228;lt noch viele weitere Minianwendungen (Uhr, Kalender, Notizzettel, CPU-Auslastung, Netzwerkaktivit&#228;t, Festplattenbelegung, …), die ich aber weder brauche noch nutze. Sch&#246;n ist, dass alle als einzelne Dateien verpackt sind. So muss man nur installieren, was man auch wirklich nutzen m&#246;chte.</p>
<p>Hier nochmal ein Screenshot meines Desktops:</p>
<p><a href="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/02/desktop.jpg" class="liimagelink"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Desktop" border="0" alt="Desktop" src="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/02/desktop_thumb.jpg" width="550" height="440" /></a></p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/tech/schicke-minianwendungen-fuer-windows-7/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 06:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival]]></category>
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		<category><![CDATA[Kelvin Kalvus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 05. bis 07. M&#228;rz ist es wieder soweit: Das mittlerweile 10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival steigt in der Margon-Arena. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/02/kelvin_kl.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-medium wp-image-706" title="Kelvin Kalvus" src="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/02/kelvin_kl-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vom 05. bis 07. M&#228;rz ist es wieder soweit: Das mittlerweile 10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival steigt in der Margon-Arena. Das hei&#223;t wieder drei Tage lang jonglieren, balancieren, schwingen, brennen, Einrad fahren und einfach jede Menge Spa&#223; haben bei Workshops, Spielen, Party und einer Galashow. Mit dabei sind unter anderem Lokalmatador Kelvin Kalvus und Moon aka Emanuele Marchione aus Italien. Auch f&#252;r (noch)nicht-Jongleure auf jeden Fall einen Besuch wert!</p>
<p style="text-align: center;">
<h3>Vorl&#228;ufiges Programm</h3>
<p><strong>Freitag:</strong><br />
18:00: Einlass (Vorher d&#252;rfen die Hallen nicht betreten werden!)<br />
20:30: Feuershow und Fireopenspace. Livemusik!<br />
22:00: Open stage</p>
<p><strong>Samstag:<br />
</strong>8:00 &#8211; 11:00: Fr&#252;hst&#252;ck<br />
10:30: Kinderzirkus/Spielekiste<br />
12:00 – Diabolo-Workshop<br />
13:00 &#8211; 14:00: Akrobatik-Workshop<br />
13:00 &#8211; 14:00: Devilstick-Workshop<br />
14:00 &#8211; 15:00: Kontaktjonglage-Workshop<br />
15:00: Breakdance-Workshop<br />
16:00: Poi-Workshop<br />
20:00: Galashow im Theater Wechselbad</p>
<p><strong>Sonntag:</strong><br />
9:00 &#8211; 12:00: Fr&#252;hst&#252;ck<br />
10:30: Kinderzirkus/Spielekiste<br />
12:00-13:00: Akrobatik-Workshop<br />
12:00: Zigarrenkisten-Workshop<br />
13:00: Jonglierspiele (Viele wertvolle Preise gesponsort von Henrys!)<br />
15:00-16:00: Internationale Jonglier- und Artistik Show</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung unter <a href="http://jonglieren-dresden.de" class="liexternal">http://www.jonglieren-dresden.de</a>.</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/kultur/10-dresdner-jonglier-und-akrobatikfestival/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>120 Prozent</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Internetseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftgröße]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Internet unterwegs sein hei&#223;t auch heute in Zeiten von Videoplattformen und Flash vor allem Lesen. Dass das auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet unterwegs sein hei&#223;t auch heute in Zeiten von Videoplattformen und Flash vor allem Lesen. Dass das auf die Dauer anstrengend sein kann, muss ich wohl niemandem erz&#228;hlen. Zum einen liegt das daran, dass das Internet immer noch mehrheitlich aus Text besteht. Zum anderen aber ist dieser Text meist in Schriftgr&#246;&#223;en zu sehen, die ich pers&#246;nlich als anstrengend zu lesen empfinde.</p>
<p>Mag sein, dass es an meinem alten 19-Zoll-R&#246;hrenmonitor liegt, vielleicht auch daran, dass ich gut einen Meter von selbigem entfernt sitzend meine Internetlekt&#252;re lese. Wenn ich lange Texte am Bildschirm lese, nutze ich fast immer die Vergr&#246;&#223;erungsfunktion des Firefox (STRG +). Das f&#252;r mich &#252;berraschende ist aber die Feststellung, dass ich fast alle so gelesenen Seiten in 20%iger Vergr&#246;&#223;erung anschaue. Keine 30%, keine 10% – bis auf ganz wenige Ausnahmen schaue ich mir Webseiten in 120% ihrer Ursprungsgr&#246;&#223;e an.</p>
<p>Anscheinend hat sich also im Web ein gewisser Standard etabliert, nach dem sich bewusst oder unbewusst viele Webdesigner richten. Bin ich also nicht standardkonform in meinen Lesegewohnheiten? Oder geht das auch anderen Menschen so? Kennt ihr das Problem auch? W&#252;rde mich freuen, dazu mal ein paar Meinungen zu lesen.</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/online/120-prozent/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">1 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Spa&#223; mit 1und1</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[1&1]]></category>
		<category><![CDATA[1und 1]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Internetstörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich ja Breits Anfang Januar &#252;ber meine kleinen Problemen mit 1und1 geschrieben hatte und diese bis heute nicht behoben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich ja Breits Anfang Januar &#252;ber meine <a href="http://ruhestoerung.net/panorama/wieder-online/" class="liinternal">kleinen Problemen mit 1und1 geschrieben</a> hatte und diese bis heute nicht behoben sind, habe ich beschlossen meine w&#246;chentlichen Erlebnisse in diesem Zusammenhang hier einfach mal aufzuschreiben. F&#252;r Andere als kleine Warnung, f&#252;r mich als eine M&#246;glichkeit Dampf abzulassen. Frustabbau 2.0 quasi. </p>
<p>Kurz nochmal zur Ausgangslage:    <br />Ich bin schon mehrere Jahre DSL-Kunde bei 1und1, der Telefonanschluss kam aber bis letztes Jahr noch von der Telekom. Irgendwann im letzten Herbst habe ich beschlossen komplett zu 1und1 zu wechseln. Am 09.12.2009 war es dann soweit. Und mit dem Tag der Umstellung brach mein bis dahin sehr gut funktionierender Internetanschluss in sich zusammen. Die Bandbreite des eigentlichen 16.000er Anschlusses schrumpfte etwa auf mickrige 3000 kBit/s zusammen. Schlimmer ist aber der Upload von etwa 100 kBit/s. Selbst mein alter DSL-2000-Anschluss brachte da deutlich mehr. Also k&#228;mpfe ich seitdem mit dauernden Verbindungsabbr&#252;chen beim Upload und der Administration von Webseiten, da die Server bei gro&#223;en Dateimengen irgendwann einfach einen timeout produzieren. So dauert ein einfacher Upload einer neuen Typo3 Seite mehrere Stunden. </p>
<p>Ende Dezember war dann mal ein Techniker da, stellte fest, dass er nix machen kann und verschwand wieder. Dass er dabei mein Internet gleich mitnahm und erst eine Woche sp&#228;ter wieder vor der T&#252;r ablegte, habe ich im oben verlinkten Beitrag schon geschrieben. Das Problem war danach allerdings nicht aus der Welt. F&#252;r 1und1 war das Ticket damit zwar geschlossen, aber meine St&#246;rung bestand weiterhin. Hier ergibt sich allerdings ein Problem: F&#252;r 1und1 ist die St&#246;rung damit behoben und ich warte theoretisch auf eine R&#252;ckmeldung von 1und1. Die kommt aber nie, da es f&#252;r 1und1 mangels St&#246;rung keinen Grund gibt, sich zu melden. </p>
<p>Also rief ich im Januar irgendwann mal wieder entnervt bei der mittlerweile wenigstens kostenlos zu erreichenden Hotline an, worauf der engagierte Mitarbeiter eine _neue_ St&#246;rungsmeldung aufnahm und versprach, diese gleich weiterzuleiten. Man w&#252;rde dann in den n&#228;chsten Tagen Kontakt zu mir aufnehmen. </p>
<p>Im Laufe der n&#228;chsten Woche nahm nat&#252;rlich niemand Kontakt zu mir auf. Also wartete ich mich wieder in das Callcenter von 1und1. Nach den &#252;blichen, Wartensieab-ichkannnichtsmachen-Spr&#252;chen, von denen ich mich diesmal nicht beruhigen lies, stellte die Mitarbeiterin unter Hinzuziehung eines weiteren Kollegen dann pl&#246;tzlich fest, dass die St&#246;rung letzte Woche an eine v&#246;llig falsche Abteilung weitergeleitet worden war und somit nie bearbeitet worden w&#228;re &#8211; welche &#220;berraschung. Auch sie versprach sofort alles nochmal mit Priorit&#228;t weiterzuleiten usw. usf. </p>
<p>Eine weitere Woche sp&#228;ter &#8211; es war nat&#252;rlich wieder nichts passiert &#8211; mein erneuter Anruf. Wieder eine sehr verst&#228;ndnisvolle Mitarbeiterin, wieder das Versprechen alles direkt weiterzuleiten (O-Ton: &quot;Die Kollegen von der Technik haben das dann morgen direkt auf dem Tisch&quot;) und wieder passierte nichts. </p>
<p>Damit sind wir beim heutigen Tag und dem mittlerweile w&#246;chentlichen Freitags-Telefonat angekommen. Nachdem der ultraschlaue Sprachcomputer mich erst mal in die falsche Abteilung geschickt hatte, brauchte der Mann von der Technik wieder mal recht lange, um sich meine gesamte Vorgeschichte durchzulesen und das eigentliche Problem zu verstehen. Normalerweise erz&#228;hle ich das den Leuten am Telefon alles in Kurzform, um Zeit zu sparen. Wiederum bekam ich die &#252;bliche Ansage zu h&#246;ren, dass alles in Arbeit w&#228;re und man sich mit mir in Verbindung setzen w&#252;rde. Irgendwie muss er meinen Unmut raus geh&#246;rt haben, als ich das leicht anzweifelte und auch sonst nicht recht einverstanden war mich schon wieder abwimmeln zu lassen. Also gab er mir eine Telefonnummer, unter der man Technikertermine vereinbaren kann. Diese ist dann folgerichtig auch wieder kostenpflichtig. Aber sowas kann man sich von 1und1 recht einfach zur&#252;ckzahlen lassen. </p>
<p>Etwas unschl&#252;ssig &#252;ber den m&#246;glichen Nutzen eines solchen Anrufs w&#228;hlte ich trotzdem die Nummer und hatte ohne gro&#223;e Warteschleifen einen Mitarbeiter dran, der dann auch schnell feststellte, dass am 27.01. von Seiten 1und1 eine Terminvereinbarung mit einem Techniker in Auftrag gebeten worden war. Warum sich seit dem niemand die M&#252;he gemacht hatte, diesen Termin dann mal mit mir zu vereinbaren, konnte er mir dann aber auch nicht beantworten. </p>
<p>N&#228;chsten Montag kommt dann also der Mann mit den Messger&#228;ten zu mir ins Haus und ich bin sehr gespannt, ob danach mal alles so funktioniert, wie es soll, oder, ob ich danach wieder eine Woche gar kein Internet habe. </p>
<p>Kleiner Spa&#223; am Rande: Kurz nach meinen Telefonaten kriege den ersten Anruf von 1und1 in diesen zwei Monaten &#8211; eine junge Frau wollte mir ein Maxdome-Abo aufschwatzen. Irgendwie konnte sie meine sarkastische Erheiterung &#252;ber ihren Anruf nicht verstehen. :D</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/spass-mit-1und1/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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		<title>Hohe Tour</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[Wann ich das erste Mal von der Hohen Tour geh&#246;rt habe wei&#223; ich nicht mehr. Jedenfalls war mir recht schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann ich das erste Mal von der Hohen Tour geh&#246;rt habe wei&#223; ich nicht mehr. Jedenfalls war mir recht schnell klar, dass ich selbige irgendwann mal fahren will. Die Hohe Tour sind eigentlich viele Touren. Gemeinsam sind ihnen mit Altenberg (bzw. Zinnwald) im Osterzgebirge der Start- und mit Sch&#246;na in der S&#228;chsischen Schweiz der Zielort.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Wenn man dem <a href="http://bergsteigerbund.de/dokumente/mtb/mtb_2008_4.pdf" title="Mitteilungsblatt" class="lipdf">Mitteilungsblatt des SBB</a> glauben darf, wurde die Tour als solche erstmals 1958 von Uli Vogt und Hasso Linke gefahren. In drei Tagen fuhren sie damals von Schellerhau im Erzgebirge nach Schmilka in der S&#228;chsischen Schweiz komplett auf deutscher Seite. Die Streckenf&#252;hrung &#228;nderte sich im Laufe der Jahre &#8211; der Ausgangspunkt wurde meist Altenberg oder Zinnwald statt Schellerhau &#8211; der Name Hohe Tour setzte sich aber fest.</p>
<p>Heute wird die Strecke meist &#252;berwiegend auf der tschechischen Seite der Grenze gefahren. Hier ist der Wegverlauf weniger anstrengend und das H&#246;henprofil f&#252;hrt mehr abw&#228;rts als bergauf. Wenn ich mich nicht sehr verrechne, ergibt das immer noch eine Gesamtstrecke von etwa 50km.</p>
<h2>Die Tour</h2>
<p>Als mich Arne in der letzten Woche anspricht, ob wir nicht am Wochenende mal die Hohe Tour angehen w&#246;llten, denke ich erst mal: Oha, jetzt wird&#8217;s ernst! Ich habe in diesem Winter erst einmal auf Skiern gestanden, Arne meines Wissens noch gar nicht. Einen Moment sp&#228;ter kommt aber schon eine jetzt-oder-nie-Stimmung auf. Aus dem geplanten Sonntag wird der folgende Dienstag, also der 19.01.2010.</p>
<p>Zun&#228;chst stehen die Sterne nicht allzu g&#252;nstig f&#252;r uns. War am Sonntag noch Winterwetter bis nach Dresden hinein, f&#228;ngt am Montag das gro&#223;e Tauen an. Mehrere tour-erfahrene Freunde raten uns dann auch vom Versuch zu fahren ab, da sie meinen in den tieferen Lagen w&#252;rde nicht mehr genug Schnee liegen.</p>
<p>Arne hat sich nun aber schon Skier besorgt und ich habe meine gewachst und vorbereitet. Also beschlie&#223;en wir trotzdem hoch zu fahren, das Wetter und den Schnee zu begutachten und im Zweifelsfall einfach so eine sch&#246;ne Runde zu laufen.</p>
<p>Um 6.44 Uhr stehen also zwei absolute Skiamateure, ohne genaue Vorstellungen, was sie gleich erwartet, an der Bushaltestelle am Hauptbahnhof in Richtung Zinnwald. Mit uns steigen noch zwei weitere Skifahrer ein. Das Wetter sieht ganz gut aus und die Stimmung ist es auch.</p>
<p>In Zinnwald bietet sich dann allerdings erst mal ein anderes Bild: der h&#228;ufig anzutreffende dichte Nebel des Erzgebirgskamms h&#252;llt uns ein. Ganz toll! Das erleichtert die im Winter nicht immer einfache Wegfindung nicht gerade. Eine durchgehende Karte f&#252;r die Strecke gibt es nicht. So haben wir nur St&#252;ckwerk in Form einiger Ausdrucke dabei, die ein kleines Teilst&#252;ck der Strecke auslassen, was wir als nicht tragisch ansehen. Das soll sich noch als Fehler erweisen.</p>
<p>So sind wir zun&#228;chst sehr froh, als sich nach einem kurzen Gespr&#228;ch schnell kl&#228;rt, dass unsere beiden Mitfahrer das gleiche Ziel wie wir haben. F&#252;r uns hat das den Vorteil, dass wir ihnen erst mal ein gutes St&#252;ck weit die Stra&#223;e nach Cinovec zu Fu&#223; folgen k&#246;nnen, bis wir kurz hinter dem Kreisverkehr unsere Skier anschnallen und in Richtung M&#252;ckent&#252;rmchen (Komáří hůrka) aufbrechen.</p>
<p>Die Strecke f&#252;hrt uns in frischen Loipen &#252;ber den wundersch&#246;n verschneiten Erzgebirgskamm, durch herrliche Winterw&#228;lder und traumhafte Ruhe. Die Skier laufen gut, nur Arne k&#228;mpft etwas mit seinen Leihger&#228;ten, die nicht ganz so gut gleiten. Nach etwa anderthalb Stunden erreichen wir mit dem M&#252;ckent&#252;rmchen den ersten Etappenpunkt und fr&#252;hst&#252;cken kurz.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s nach Aldolfsgr&#252;n (Adolfov) meist &#252;ber freies Gel&#228;nde, wovon wir aber aufgrund des immer dichter werdenden Nebels fast nichts sehen. Die Sichtweite schwankt um die 20 Meter. Wir halten uns entlang der Holzpfosten und wenigen B&#228;ume und wir sind sehr froh, dass kurz vor uns jemand gespurt hat.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/01/ht_02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter" title="ht_0" style="border-right: 0px; border-top: 0px; display: inline; margin: 5px 0px 10px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="446" alt="ht_0" src="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/01/ht_0_thumb2.jpg" width="594" border="0" /></a></p>
<p>Hinter Adolfgr&#252;n biegt die Strecke nach rechts ab. Eine gro&#223;e Wanderkarte, die dort h&#228;ngt erspart uns einen gro&#223;en Umweg. Unser Kartenabschnitt f&#252;r diesen Teil der Strecke ist doch mehr als ungenau und w&#252;rde uns die Stra&#223;e entlang f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify">So biegen wir also rechts ab und halten uns zun&#228;chst immer am Waldrand im gut gespurten Gel&#228;nde. Irgendwann biegt auch dieser Weg in den Wald ab und wir genie&#223;en die erste l&#228;ngere Abfahrt, das hei&#223;t, ich genie&#223;e &#8211; Arne muss trotzdem schieben.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/01/ht_12.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter" title="ht_1" style="border-right: 0px; border-top: 0px; display: inline; margin: 5px 0px 10px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="446" alt="ht_1" src="http://ruhestoerung.net/wp-content/uploads/2010/01/ht_1_thumb2.jpg" width="594" border="0" /></a></p>
<p>Zun&#228;chst ist die Wegfindung recht einfach. Sp&#228;ter sind wir wieder sehr dankbar f&#252;r die Spuren, die uns durch teilweise recht kleine und wenig beschilderte Waldwege f&#252;hren. Wir kreuzen die erste Stra&#223;e nach Krásný Les (Sch&#246;nwald), nur um nach wenigen weiteren Kilometern auf die zweite Stra&#223;e zu treffen, die in den Ort f&#252;hrt.</p>
<p>Hier verpassen wir es uns weiterhin rechts am Waldrand zu halten und fahren stattdessen der sch&#246;n zu befahrenden Stra&#223;e in Richtung Krásný Les. Als von links die vor wenigen Kilometern &#252;berquerte Stra&#223;e einm&#252;ndet ist Schluss mit lustig. Die Stra&#223;e ist komplett schneefrei. Ab hier m&#252;ssen wir auf das Feld ausweichen, welches uns mit 40cm feinstem Pappschnee begr&#252;&#223;t. So wird die&#160; gedachte Abfahrt ins Dorf verdammt anstrengend.</p>
<p>Unten angekommen werfen einen Blick auf die Karte und kriegen best&#228;tigt, was wir schon vermuten: wir sind vom Weg abgekommen. Nach kurzer &#220;berlegung beschlie&#223;en wir ein St&#252;ck weit die Stra&#223;e lang zu laufen um so wieder auf den richtigen Weg zu treffen. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich meine Laufschuhe im Rucksack mit mir rumschleppe und so nicht den Skischuhen auf der Stra&#223;e langtrappeln muss. Nach etwa 4km erreichen wir den Ortseingang von Petrovice und merken, dass wir immer noch zu weit n&#246;rdlich sind. Zumindest glauben wir ungef&#228;hr die Richtung absch&#228;tzen zu k&#246;nnen, in die wir m&#252;ssen.</p>
<p>Als wir zur n&#228;chsten Stra&#223;e laufen, der wir eigentlich folgen wollen, entdecken wir auf der anderen Stra&#223;enseite einen Waldweg mit Skispuren und beschlie&#223;en, dass wir genug gelaufen sind. Als die Spuren allerdings nach wenigen hundert Metern vom Weg weg in den Wald abbiegen sind wir schon nicht mehr ganz sicher, ob die Entscheidung gut war. Umdrehen kommt aber auch nicht in Frage. Also folgen wir der einsamen Spur querfeldein durch Wald und Tiefschnee. Schnell merken wir, dass sich unser Vorg&#228;nger wohl auch nicht ganz sicher war, was die Wegfindung anging. Recht schnell steuern die Spuren auf den Waldrand zu, was uns hoffen l&#228;sst. Leider f&#252;hren sie von dort weiter in ein milit&#228;risches Sperrgebiet, wo wir uns nicht recht rein trauen. Nach einigem &#220;berlegen beschlie&#223;en wir die im wahrsten Sinne des Wortes querfeldein-Variante zu versuchen und uns in Richtung der Windr&#228;der durchzuschlagen, die wir auf der andern Seite des Feldes sehen. Der Schnee ist tief, schwer und pappt an den Skiern. Das Spuren ist auf diese Art extrem anstrengend. Dazu setzt jetzt noch Schneetreiben mit dichtem, nassem Neuschnee ein. So weichen wir langsam aber sicher von innen und au&#223;en durch.</p>
<p>Nach ungef&#228;hr einem halben Kilometer und einer gef&#252;hlten Ewigkeit finden wir auch an den Windr&#228;dern nicht den erhofften Weg vor. Ein vergeblicher Abstecher in den nahe gelegenen Wald kosten zus&#228;tzlich Kraft und Zeit. Schlie&#223;lich stapfen wir noch etwa einen Kilometer weiter durch den Tiefschnee in Richtung der Stra&#223;e nach Tisá. Es geht bergab, doch wir merken davon nichts. Meine Motivation erreicht einen Tiefpunkt, so dass ich im Kopf schon Abbruchvarianten ins Bielatal durchspiele. Als wir an der Stra&#223;e sind wir froh, die Skier vorerst abschnallen und den letzten Kilometer nach Tisá laufen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Hier sollte man etwa um die Mittagszeit ankommen. Unsere kleine Waldl&#228;ufereinlage hat uns aber einiges an Zeit gekostet. So ist es schon gegen 14 Uhr, als wir das erste Restaurant entern, das wir sehen. Wir w&#228;rmen uns auf, trocknen unsere durchgeweichten Sachen und lassen uns den Gulasch mit Kn&#246;deln schmecken.</p>
<p>Tisá ist ungef&#228;hr die Halbzeitstation der Tour. Wenn wir also so langsam weiterlaufen, wie bisher wird es sehr sp&#228;t werden. Aber ab hier haben wir wieder Kartenmaterial zur Verf&#252;gung. Au&#223;erdem habe ich ab hier recht genaue Infos von einem Kollegen &#252;ber den Weiterweg. So packen wir nach einer guten Stunde kurz vor 15 Uhr unsere Rucks&#228;cke und folgen erst mal wieder zu Fu&#223; der Stra&#223;e in Richtung Schneeberg (Sn&#283;žník). Eine Loipe an der Stra&#223;e gibt es nat&#252;rlich nicht und die Stra&#223;e selbst hat zwar eine geschlossene Schneedecke, ist aber auch mit Splitt gestreut. Das will ich meinen Skiern dann doch nicht antun. So laufen wir also nochmal etwa 7km zu Fu&#223;.</p>
<p>Vom Hohen Schneeberg selbst sehen wir zwar nichts, aber die Stra&#223;e f&#252;hrt in gerader Linie auf ihn und somit unseren Weiterweg zu. Hier soll es auf halber H&#246;he einen Weg geben, der im Linksbogen um den Berg f&#252;hrt und uns somit entweder Stra&#223;enumweg oder Totalaufstieg erspart.</p>
<p>Wir sind uns zwar alles andere als sicher richtig zu gehen, als wir an einer kleinen Sitzgruppe links in den Wald abbiegen, aber immerhin gibt es recht frische Skispuren. Denen folgen wir dann auch auf Gedeih und Verderb. Viele M&#246;glichkeiten haben wir auch nicht. Rechts geht es steil hoch, links ebenso steil runter. Dazu hat uns der Nebel wieder eingeholt und bedenkt uns jetzt statt mit Neuschnee mit Spr&#252;hregen. Meine Brille ist alle 50m beschlagen, es wird langsam dunkel und irgendwie dr&#228;ngen sich mir Bilder von Frodo auf dem Weg nach Mordor auf.</p>
<p>Irgendwann treffen wir wieder auf &quot;richtige&quot; Wanderwege und verabschieden uns nach links vom Hohen Schneeberg. Nach einigen steilen Abfahrten auf schmalen Hohlwegen &#252;berqueren wir die Stra&#223;e und folgen dem Weg geradeaus in den Wald nach Maxi&#268;ky (Maxdorf).</p>
<p>Mittlerweile ist es dunkel geworden. Nach wenigen Metern halten wir noch einmal an und kramen die Strinlampen aus dem Rucksack. Das Licht macht das Weiterfahren zwar leichter, aber unser Universum schrumpft auf den Radius von etwa 10 Metern. Das ist die Sichtweite, die uns bei dem Nebel bestenfalls bleibt.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck m&#252;ssen wir bis Maxi&#268;ky keine weiteren Abzweigungen finden. Mit meiner immer noch dauerbeschlagenen und verregneten Bille ist schon das einfache Skifahren eine Herausforderung. An Wegfindung will ich gar nicht denken. Auch Arne k&#228;mpft immer noch mit seinen stumpfen Skiern und dem schlechter werdenden Schnee. Mein Zeitgef&#252;hl geht v&#246;llig verloren, als wir im Dunkeln durch den Wald fahren.</p>
<p>So sind wir froh irgendwann endlich die Lichter von Maxi&#268;ky zu sehen. Wir legen die letzte kleine Pause ein und biegen nach links auf die Dorfstra&#223;e ein. Die ist zum Gl&#252;ck gut befahrbar und f&#252;hrt uns zun&#228;chst leicht ansteigend direkt aus dem Ort hinaus in den Wald. Wir folgen ihr bis zu ihrem auf der Karte verzeichneten Ende und von da an, obwohl von nun an nur noch als Pfad eingezeichnet, ohne einen wirklichen Unterschied zu merken geradeaus weiter in Richtung B&#246;hmisches Tor und Gro&#223;er Zschirnstein. Der Weiterweg &#252;ber Gliedenbachweg und dann rechts in Richtung Sch&#246;na ist auch im Dunkeln kaum zu verfehlen.</p>
<p>Wir entscheiden uns f&#252;r den Weg durch Sch&#246;na, da wir nicht riskieren wollen beim Rechtsbogen &#252;ber die Felder rings um den Zirkelstein keine Spuren vorzufinden. Um Punkt 19 Uhr stehen wir auf dem Parkplatz in Sch&#246;na vor dem Zirkelstein. Wirklich fit sind wir beide nicht mehr, aber froh und ein wenig stolz die Tour trotz aller Widrigkeiten doch durchgezogen zu haben.</p>
<p>Die Hohe Tour ist technisch nicht besonders schwer. Vor allem sind keine gr&#246;&#223;eren Steigungen zu bew&#228;ltigen. Aber sie ist lang und das macht sie zumindest f&#252;r untrainierte Leute anstrengend. Im Zug nach Dresden sitzend bin ich mir ganz sicher, dass ich diese Tour nicht noch einmal fahren werde.</p>
<p>Heute, zwei Tage sp&#228;ter, bin ich vor allem erstaunt, dass der Muskelkater schon fast weg ist. Zwischenzeitlich habe ich eine Karten angeschaut und mir jetzt auch &#252;ber die Wegf&#252;hrung rings um Tisá einigerma&#223;en sicher. N&#228;chstes Jahr wird die Tour dann &quot;richtig&quot; gemacht. ;)</p>
<h2>Tipps</h2>
<p>F&#252;r alle, die auch vorhaben, die Hohe Tour zu laufen hier einige Tipps:</p>
<h3>Sinnvolle Dinge zum Einpacken</h3>
<ul>
<li><strong>Verpflegung und Energieriegel</strong>. Die Zeit zum Einkehren bleibt nicht allzu oft. Ich habe mich von 6 Snickers und zwei Bananen ern&#228;hrt. </li>
<li><strong>Stirnlampe!!!</strong> Vor allem zu Hause die Batterien &#252;berpr&#252;fen. Bei kalten Temperaturen halten die nicht immer sehr lange. Eventuell Ersatzbatterien einstecken. </li>
<li>Wer hat kann auch einen <strong>Kompass</strong> einstecken. Im erzgebirgischen Nebel kann der unter Umst&#228;nden hilfreich sein. </li>
<li><strong>Wechselklamotten</strong>. Zumindest einen warmen Pullover sollte man noch zus&#228;tzlich einstecken. Wenn man in Sch&#246;na mal l&#228;nger auf den Zug warten muss, wird man sich dr&#252;ber freuen. </li>
<li><strong>Leichte Laufschuhe</strong>. Wenn man sich doch mal verf&#228;hrt l&#228;uft es sich so einfach angenehmer. </li>
<li><strong>Gamaschen</strong>. Wichtig, um trockene F&#252;&#223;e zu behalten. </li>
</ul>
<h3>&#220;berfl&#252;ssiges</h3>
<ul>
<li>GPS. Die Wegfindung geh&#246;rt zumindest f&#252;r mich zur Tour dazu und macht einen guten Teil ihres Reizes aus. Wenn das selbst zwei v&#246;llig ortsunkundige, mit schlechten Karten ausger&#252;stete Typen wie wir gefunden haben kann das Jeder! </li>
</ul>
<h3>Karten</h3>
<p>Um die ganze Strecke abzudecken muss man mehrere Karten kombinieren. Meist sind dabei drei Abschnitte n&#246;tig:</p>
<ul>
<li>Abschnitt Osterzgebirge: von Altenberg etwa bis Adodfov </li>
<li>Abschnitt rund um Tisá: von Adolfov bis Schneeberg </li>
<li>Abschnitt S&#228;chsisch-B&#246;hmische Schweiz: vom Schneeberg bis Sch&#246;na </li>
</ul>
<p>Hierf&#252;r gibt es zum Beispiel tschechische Karten von <a href="http://shocart.cz" target="_blank" class="liexternal">Shocart</a> (Bl&#228;tter drei und acht), <a href="http://www.kompass.at/" target="_blank" class="liexternal">Kompass Karten</a> (Osterzgebirge und S&#228;chsich-B&#246;hmische Schweiz) oder Karten der <a href="http://www.sachsen-kartographie.de/" target="_blank" class="liexternal">Sachsen Kartographie GmbH</a> (ebenfalls Osterzgebirge und S&#228;chsich-B&#246;hmische Schweiz oder gleich die Langlaufkarte f&#252;r das Osterzgebirge) und anderen Anbietern. Ein Blick auf die teils unterschiedlichen Ma&#223;st&#228;be lohnt sich, damit man sich nicht unterwegs in den Entfernungen arg versch&#228;tzt.</p>
<hr style="width:30%; margin-right:auto; margin-left:0;" /><small><a href="http://ruhestoerung.net/panorama/hohe-tour/#comments" title="Zu den Kommentaren" class="liinternal">0 Kommentare</a><br />Copyright &copy; 2008 Ruhestoerung.net
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