Das Dresdner Gedenktheater geht weiter

Quasi keine Zeit zum Bloggen im Moment. *hmpf* Aber egal, zu irgendwas müssen Kaffeepausen auf Arbeit ja gut sein ;)

Das Lokaltheater rund um die Gedenkveranstaltungen zum 13.Februar geht in eine neue Runde. Nun hat unsere mittlwerweile auch offiziell in ihr Amt eingeführte Oberbürgermeisterin beschlossen eine eigene Initiative zum Gedenken an die Opfer der Luftangriffe zu starten. Für sich betrachtet eine löbliche Sache, wären da nicht die "kleinen" Querelen im Vorfeld gewesen. Es ist nicht so, dass Frau Orosz hier aus reinem Gutmenschentum heraus handelt. Vielmehr versucht sie für die CDU zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Diese macht nämlich einen auf beleidigt, weil sie von der Initiative Geh Denken nicht auf Knien um ihre Beteiligung gebeten wurde. Außerdem wollen sich die Damen und Herren der CDU auch keinesfalls mit linkem Pöbel abgeben und ein möglicherweise stattfindes Konzert der Toten Hosen kann man ja gleich gar nicht unterstützen.

So muss nun also eine eigene Initiative her. Wie genau diese aussehen soll ist bislang noch nicht bekannt. Von namhaften Dresdnern als Unterstützer ist da die Rede genauso wie von einer möglichen stillen Andacht. Wie auch immer die neue Initiative aussehen wird, eines ist klar: hier wird wieder mal völlig sinnlos sächsische Provinzpolitik von einer Partei betrieben, die die Linke und die NPD auf eine Stufe stellt. Statt sich gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften, anderen Parteien und Linken auf die Straße zu stellen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass Nazis hier nicht erwünscht sind, spaltet man wieder die Dresdner Bürger. Dass man das gut kann, hat man ja schon bei anderen Gelegenheiten bewiesen.

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