Martin am 18. Juli 2008

Wie die DNN heute schreibt, sind die Touristenzahlen im ersten Quartal 2008 um rund 7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Konkret sind das über 100.000 Besucher weniger. Dabei lag der Anteil ausländischer Gäste bei nur etwa 14%.

Die reflexartige Reaktion der Dresden Werbung und Tourismus GmbH ist, zusätzliche 500.000 Euro für Marketingzwecke von der Stadt zu fordern. Vielleicht sollte man sich lieber mal Gedanken machen, welchen Imageschaden der jahrelange Streit um die Waldschlösschenbrücke verursacht hat und ob Dresden wirklich so gut ohne den Titel leben kann, wie einige unserer (ehemaligen) Politikerdarsteller gern behaupten. Gerade im Ausland wirkt solch ein Titel wesentlich stärker, als 500.000 Euro Werbemittel.

Darüber hinaus sollte man in der Stadt vielleicht endlich mal anfangen darüber nachzudenken, ob es wirklich sinnvoll ist, die Hotelkapazitäten noch weiter auszubauen (Stichwort drei neue Hotels am Postplatz). Wäre es nicht eventuell besser, Grünflächen und Ruhezonen anzulegen, anstatt sinnlose Bettenburgen und Betonwüsten zu bauen?

2 Kommentare zu “Tourismus in Dresden rückläufig”

  1. Sehr schön, da brauch ich nur noch zu verlinken. ;-)

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