Die olympischen Sommerspiele in Peking beginnen in wenigen Tagen und so langsam wird es ernst in/für China. So hat man sich jetzt doch entschlossen, den angereisten Journalisten keinen freien Internetzugang im Pressezentrum zu gewährleisten, was die Reporter ohne Grenzen natürlich scharf kritisieren.
Viel interessanter finde ich allerdings die Frage, wie viel die Sportreporter überhaupt zu tun haben werden. Denn ehrlich gesagt kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen, dass viele der Sportler bei den vorherrschenden Bedingungen auch starten wollen. Gerade Freiluftveranstaltungen wie der Marathon oder sonstige Ausdauerwettbewerbe stellen doch bei der üblichen Pekinger Luftqualität eher ein Gesundheitsrisiko für die Athleten dar, als alles andere. Auch Fahrverbote und die ganzen anderen Spielchen der chinesischen Regierung werden da wenig helfen.
Hier mal als Illustration der Problematik ein Bild von meinem letzten Besuch in Shanghai vor zwei Jahren. Eigentlich schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Die Sichtweite betrug trotzdem nur ca. 1km. Und das war ein “ganz normaler” Tag…

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