120 Prozent

Im Internet unterwegs sein heißt auch heute in Zeiten von Videoplattformen und Flash vor allem Lesen. Dass das auf die Dauer anstrengend sein kann, muss ich wohl niemandem erzählen. Zum einen liegt das daran, dass das Internet immer noch mehrheitlich aus Text besteht. Zum anderen aber ist dieser Text meist in Schriftgrößen zu sehen, die ich persönlich als anstrengend zu lesen empfinde.

Mag sein, dass es an meinem alten 19-Zoll-Röhrenmonitor liegt, vielleicht auch daran, dass ich gut einen Meter von selbigem entfernt sitzend meine Internetlektüre lese. Wenn ich lange Texte am Bildschirm lese, nutze ich fast immer die Vergrößerungsfunktion des Firefox (STRG +). Das für mich überraschende ist aber die Feststellung, dass ich fast alle so gelesenen Seiten in 20%iger Vergrößerung anschaue. Keine 30%, keine 10% – bis auf ganz wenige Ausnahmen schaue ich mir Webseiten in 120% ihrer Ursprungsgröße an.

Anscheinend hat sich also im Web ein gewisser Standard etabliert, nach dem sich bewusst oder unbewusst viele Webdesigner richten. Bin ich also nicht standardkonform in meinen Lesegewohnheiten? Oder geht das auch anderen Menschen so? Kennt ihr das Problem auch? Würde mich freuen, dazu mal ein paar Meinungen zu lesen.

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  • Ein Kommentar

    1. Erstellt am 9. Februar 2010 um 10:45 | Permanent-Link

      Mit den 120% das kommt mir bekannt vor. Ich schiebs aber auf meine zunehmende Kurzsichtigkeit.

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