Der 13. Februar, die Medien und ich

Leider musste ich am 13. Februar mal wieder arbeiten. Auch wenn ich ich mich gern an den verschiedenen Aktionen gegen den Naziaufmarsch beteiligt hätte, blieb mir so nur die Rolle des medialen Zuschauers im Internet.

Die Ereignisse dieses Tages habe ich also im Wesentlichen per Twitter verfolgt. Hin und wieder versuchte ich auch mein Glück über die Onlineangebote der "klassischen" Medien, also Zeitungen (Sächsische, DNN, Spiegel, Zeit, …) und Nachrichtensender (ntv, N24). Hier zeigten sich für mich sehr eindrücklich die Möglichkeiten von "neuen" Kommunikationskanälen wie Twitter ebenso wie die Grenzen der etablierten Medien Grenzen.

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Eindrücke von Sax Royal

Auch wenn eigentlich grad andere Themen in Dresden relevant sind…ich hab schon seit zwei Tagen keine Zeit diesen Beitrag zu schreiben…

Am Donnerstag fand in der Scheune mal wieder die Lesebühne Sax Royal statt. Ich war einfach mal so frei und hab einige der Auftritte mitgeschnitten. Viel Spaß beim Anschauen und ein schönes Wochenende euch allen!

Julius Fischer:

Roman Israel:

Stefan Seyfarth:

Michael Bittner:

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Schnelle Hilfe

Manchmal ist es doch von Vorteil Mieter einer großen, wenn auch unpersönlichen, Wohnunggesellschaft zu sein.

Montag: festgestellt, dass der Toilettenspülkasten ausläuft und Anruf bei der technischen Hotline der Gagfah
Dienstag: Rückruf des Hausmeisters zwecks Terminvereinbahrung
Donnerstag: Hausmeister war da, Spülkasten ist wieder dicht. Den tropfenden Wasserhahn im Bad konnte er leider nicht reparieren, dafür kommt in den nächsten Tagen der Klempner vorbei.

Schön, wenn auch mal was gut funktioniert!

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Schicke Minianwendungen für Windows 7

Seit Windows 7 bin ich ein Fan von Minianwendungen. Auch wenn ich nicht verstehen kann, warum man sich permanent Dinge wie CPU-Auslastung, Festplattenbelegung oder Netzwerkgeschwindigkeiten auf den Desktop holen muss, finde ich doch die Anzeige des aktuellen Wetters inklusive Vorhersage für die nächsten Tage sehr praktisch. Klar kann ich von meinem Schreibtisch aus den Blick aus dem Fenster werfen, aber ob draußen nun –10 Grad oder 5 Grad sind, sehe ich nicht.

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Kommentarfunktion repariert

Gestern bekam ich per Mail den Hinweis, dass es nicht möglich sei Kommentare auf dem Blog zu hinterlassen. Der Grund hierfür war schlicht meine Schusseligkeit – ich hatte vergessen, das Anti-Spam-Plugin in das neue Design einzubauen.

Jetzt funktioniert hoffentlich wieder alles, so wie es soll.

Danke @Torsten für den Hinweis.

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coloRadio: am 13. Februar live

Das kam grad per Mail mit der Bitte um Veröffentlichung:

Einmal im Jahr wird coloRadio zum Leitmedium: Am 13. Februar wird in Dresden nicht nur der Zerstörung dieser Stadt 1945 gedacht sondern auch traditionell Europas größter Neonazi-Aufmarsch stattfinden. Aktionen des zivilen Ungehorsams, Menschenketten und viele Polizisten werden das "Spektakel" begleiten.

An diesem Tag gibt es von 12-22 Uhr die Sondersendung "Aktionsradio auf coloRadio", die auf der Website coloradio.org empfangbar ist. Das Dresdner Freie Radio wird als einziges Medium aktuell, umfassend und in Echtzeit berichten, indem es alle Informationsströme bündelt. Ein weites Netz ehrenamtlicher Mitarbeiter_innen und Aktionsteilnehmer_innen ist nicht nur direkt an den Geschehnissen dran sondern vor allem drin. Per Handy und Stream gelangen die Informationen von den Brennpunkten des Geschehens live in den Äther, und Augenzeugen werden zu Gast im Studio sein.

Parallel dazu werden auf unserem Twitterkanal "coloradiodd" die neuesten Meldungen schriftlich durchgegeben.

"Bring dein Radio mit!" – Damit werden alle Dresden-Besucher aufgerufen, ihre UKW-fähigen Gadgets an diesem bewegten Tag zu nutzen. Auf 98,4 und 99,3 MHz erfahren sie schnell, ob und wie sie ihre momentane Lebenslage verändern sollten. Ausserdem wird coloRadio am 13. Februar schneller als jede Nachrichtenagentur sein und bietet damit kritischen Journalisten eine gute Arbeitsgrundlage.

Informationskanäle:

Web: coloradio.org
UKW in Dresden: 98,4 und 98,3 MHz
Twitter: coloradiodd

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Hartz IV v. 0.2

Heute morgen verkündeten es die Karlsruher Verfassungsrichter und seit dem tickert es durch alle möglichen Nachrichtenkanäle: Hartz IV muss überarbeitet werden.

So schön, wie das im ersten Moment für die Betroffenen klingen mag, so wenig wird sich doch in Wirklichkeit verändern. Die Richter kritisieren in ihrem Urteil vor allem die intransparente Berechnung der Regelsätze und dabei besonders die für Kinder. Keineswegs jedoch beanstanden sie die Höhe dieser Regelsätze.

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Der Techniker war da – Update

Juhu…ich kann noch ins Internet. Ich versuche ja die Dinge gern positiv zu sehen. Und das ist das Positivste, was ich dem gestrigen Besuch des Telekom Technikers – die Telekom betreut ja schließlich ihre vermieteten Leitungen noch selbst – abgewinnen kann.

Der Mann von der Technik (MvdT) kam und ich erklärte ihm kurz den Sachverhalt, von dem er bis dahin wohl noch nicht viel erfahren hatte. Dann schloss er sein Testmodem an und stellte – welch Überraschung – fest, dass mein Anschluss tatsächlich nur etwa 3.000 kbit/s bringt. Soweit bin ich schon seit zwei Monaten.

Also erklärte er mir kurz, dass er hier nichts mehr ausrichten könne und jetzt noch schnell zur Zentralstelle fahren würde, um dort nochmal Verbindungen und Ports zu überprüfen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Mein Download ist von bisher einigermaßen stabilen 3.000 kbit/s auf etwa 2.000 kbit/s gesunken! Von den veranschlagten 16.000 kbit/s bin ich also momentan ungefähr den Faktor 8 entfernt.

Das gerade geführte Telefonat mit 1und1 brachte wie zu erwarten auch keine neuen Erkenntnisse. Laut deren Aussage liegt noch keine Rückmeldung des Technikers vor. Die muss wahrscheinlich von einem Kurier zu Fuß überbracht werden.

Allerdings hat der Anruf meine im Laufe der letzten Monate aufgestellte Theorie entkräftet, dass man als Kunde mit zunehmender Anrufhäufigkeit an besser geschulte Mitarbeiter gerät. Wäre ja naheliegend, da man ja davon ausgehen kann, dass mit zunehmender Anrufhäufigkeit auch das Verärgerungslevel steigt.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.

UPDATE 09.02. 16:45 Uhr:

Es hat den Anschein, dass ich etwas zu voreilig war. So wie es momentan aussieht hat sich doch was getan und zwar in die richtige Richtung. Nachdem ich gerade rund zwei Stunden Netzausfall hatte, sieht nun alles nach einer einigermaßen stabilen 11.000er Leitung aus. Viel mehr liegt hier soweit ich weiß auch gar nicht an und ist für mich auch gar nicht nötig. Zumindest der Upload ist jetzt endlich mal wieder in einigermaßen brauchbaren Bereichen. Bleibt zu hoffen, dass die Leitung jetzt entsprechend stabil ist. Noch bin ich da etwas skeptisch.

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10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival

Vom 05. bis 07. März ist es wieder soweit: Das mittlerweile 10. Dresdner Jonglier- und Akrobatikfestival steigt in der Margon-Arena. Das heißt wieder drei Tage lang jonglieren, balancieren, schwingen, brennen, Einrad fahren und einfach jede Menge Spaß haben bei Workshops, Spielen, Party und einer Galashow. Mit dabei sind unter anderem Lokalmatador Kelvin Kalvus und Moon aka Emanuele Marchione aus Italien. Auch für (noch)nicht-Jongleure auf jeden Fall einen Besuch wert!

Vorläufiges Programm

Freitag:
18:00: Einlass (Vorher dürfen die Hallen nicht betreten werden!)
20:30: Feuershow und Fireopenspace. Livemusik!
22:00: Open stage

Samstag:
8:00 – 11:00: Frühstück
10:30: Kinderzirkus/Spielekiste
12:00 – Diabolo-Workshop
13:00 – 14:00: Akrobatik-Workshop
13:00 – 14:00: Devilstick-Workshop
14:00 – 15:00: Kontaktjonglage-Workshop
15:00: Breakdance-Workshop
16:00: Poi-Workshop
20:00: Galashow im Theater Wechselbad

Sonntag:
9:00 – 12:00: Frühstück
10:30: Kinderzirkus/Spielekiste
12:00-13:00: Akrobatik-Workshop
12:00: Zigarrenkisten-Workshop
13:00: Jonglierspiele (Viele wertvolle Preise gesponsort von Henrys!)
15:00-16:00: Internationale Jonglier- und Artistik Show

Weitere Infos und Anmeldung unter http://www.jonglieren-dresden.de.

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120 Prozent

Im Internet unterwegs sein heißt auch heute in Zeiten von Videoplattformen und Flash vor allem Lesen. Dass das auf die Dauer anstrengend sein kann, muss ich wohl niemandem erzählen. Zum einen liegt das daran, dass das Internet immer noch mehrheitlich aus Text besteht. Zum anderen aber ist dieser Text meist in Schriftgrößen zu sehen, die ich persönlich als anstrengend zu lesen empfinde.

Mag sein, dass es an meinem alten 19-Zoll-Röhrenmonitor liegt, vielleicht auch daran, dass ich gut einen Meter von selbigem entfernt sitzend meine Internetlektüre lese. Wenn ich lange Texte am Bildschirm lese, nutze ich fast immer die Vergrößerungsfunktion des Firefox (STRG +). Das für mich überraschende ist aber die Feststellung, dass ich fast alle so gelesenen Seiten in 20%iger Vergrößerung anschaue. Keine 30%, keine 10% – bis auf ganz wenige Ausnahmen schaue ich mir Webseiten in 120% ihrer Ursprungsgröße an.

Anscheinend hat sich also im Web ein gewisser Standard etabliert, nach dem sich bewusst oder unbewusst viele Webdesigner richten. Bin ich also nicht standardkonform in meinen Lesegewohnheiten? Oder geht das auch anderen Menschen so? Kennt ihr das Problem auch? Würde mich freuen, dazu mal ein paar Meinungen zu lesen.

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