Der Irak zählt momentan zu den gefährlichsten Orten auf der Welt. Das gilt auch für Journalisten. Sie sind es, die uns seit Jahren mit Bildern, Texten und Eindrücken aus dem umkämpften Land versorgen. Seit Beginn des Krieges starben 127 Journalisten im Irak Während sie also ihr Leben riskieren, gehen die Ergebnisse ihrer Arbeit mittlerweile häufig im täglichen Nachrichtenüberangebot unter. Eine Autobombe, getötete Zivilisten und Soldaten - Alltag in vielen Teilen des Irak und bei uns oft schon nichteinmal mehr eine Meldung in den Nachrichten wert.

Gegen das Vergessen hat Reuters die Webseite “Bearing Witness: Five Years of The Iraq War” gestartet. Hier kommen Journalisten zu Wort und sprechen über ihre Erlebnisse. Unterlegt ist das Ganze mit vielen Informationen vor allem aber Bildern und Videos. So kann man sich zum Beispiel durch eine Zeitleiste des Irakkrieges klicken, mit eindrücklichen Fotos und Videos.

Ein Zeichen gegen das zunehmende Vergessen oder Verdrängen.